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Stufe 1
Schnitt
Entfernen des alten Verputzes
Die erste Phase der Sanierung besteht im Durchsägen der Mauer,
in der die Bodenfeuchte hochzieht. Dies erfolgt mit Spezialmaschinen,
die von COMER entwickelt und in Italien patentiert worden sind.
Die Wände werden wenige Zentimeter über dem Bodenniveau
durchsägt. Die Schnittstärke beträgt mit den Modellen
COMER T8 durchweg 8 mm, während Model T10 - T 20 Schnitte von
13 mm Stärke erhalten werden.
Durchsägen der Wand mit der T.60
Unsere Maschinen sind lärm- und staubsicher ausgeführt
und lassen sich in Schnittwinkel, -höhe und - tiefe einstellen.
Sie können zum Durchsägen einer Mauer mit Breite bis zu
130 cm verwendet werden (T20), können die Wände aber auch
nur ansägen, um eventuell auf der Wandinnenseite bestehende
Ausbauten, wie Fliesen, Holzverkleidung, Tapeten oder auch Wandzwischenräume
nicht zu zerstören.
Durchsägen der Mauer mit der Elektrosäge E.25
Durchgesägt werden müssen die tragenden Innen- und Außenmauern,
die eine direkte Verbindung mit dem Fundament haben, weil die Feuchtigkeit
durch Porensaugwirkung aus dem Gebäudefundament hochsteigt.
Die Schnittphase der Maueraustrocknung geht ziemlich rasch vonstatten,
so dass die Mauer gleich weiterbehandelt werden kann.
Stufe 2
Isolierung
Einsetzen der Isolierplatten, die mit Zement bestrichen ist
Das ist die wichtigste Phase der gesamten Sanierung. Sie besteht
darin, dass ein Stück Isolierplatte aus Kunststoff in den Spalt
in der Mauer eingeschoben wird. Danach kann keine Feuchtigkeit mehr
in der Mauer nach oben ziehen, denn die Verbundplatte stellt eine
widerstandsfähige Speerschicht dar.
Isoliermaterial
Im Allgemeinen werden als Isoliermaterialien Platten aus POLYATHYLEN,
POLYPROPLYEN oder GLASFASERKUNSTSTOFF (Verbundplatten) verwendet.
Es können aber auch flüssige (in max. 48 Stunden ausgehärtende)
Polyesterharze mit Abbindebeschleunigern oder Epoxydharze verwendet
werden, die auch abdichtende Fertigmörtel. (Für diese
Arbeiten wird die COMER-Einspritzpumpe benutzt). Die Auswahl der
zu verwendenden Isolierstoffe hängt von den Einsatzbedingungen
ab. Das Resultat wird jedoch stets durch die bewährte Erfahrung
von COMER im Bereich der Entfeuchtung von Gebäudestrukturen
garantiert.
Querschnitt der Mauermit überlappenden Isolierplatten
Beim Verlegen der Isolierplatten ist darauf zu achten, dass die
nebeneinander liegenden Platen jeweils 10 cm übereinander zu
liegen kommen.
Die Isolierplatten stehen nach ihrer Verlegung etwa 2 cm nach außen
aus dem Mauerverband hervor. Der überstehende Teil der Platten
wird erst abgesägt, wenn die Wand endgültig verputzt wird.
Stufe 3
Sättigung
Anbringung der Verankerungskeile
In dieser Arbeitsphase wird die Isolierplatte mit einem bereits
vorgemischten schwundfreien Zementmörtel beschickt, um so die
Schnittfuge ganz zu sättigen. Der Mörtel kann auf herkömmliche
Art und Weise aufgetragen oder eingespritzt werden.
Beim ersten Verfahren wird der Mörtel direkt auf die Isolierplatte
aufgetragen, bevor man sie in den Spalt in der Mauer einschiebt.
Der überschüssige Mörtel quillt von selbst aus der
Fuge heraus, wenn die Isolierplatte eingepasst wird.
Verankerungskeil
Sehr wichtig ist in dieser Arbeitsphase das Einsetzen der Verankerungskeile
aus Kunststoff, dass immer unter Druckaufwendung zu geschehen hat
(italienisches COMER-Patent). Diese Keile mit Löchern und Kanälen
für die Morteleinfüllung haben eine dreifache Aufgabe.
Sie pressen den Mörtel, spannen die Isolierplatte endgültig
in die Wand ein und stützen die Mauer zeitweilig ab, bis sie
ganz ausgetrocknet ist.
Einspritzpumpe
Die Sättigung der Schnittstelle in der Mauer nach dem Einspritzverfahren
ist technisch gesehen sicherer und besser. Man geht dazu wie folgt
vor:
1) Einsetzen der Schläuche zwischen den Verankerungskeilen,
in einem Abstand von jeweils 80 cm und nur auf einer Wandseite.
2) Sorgfältiges Versiegeln der Spaltöffnung in der Mauer
von beiden Seiten unter Verwendung schnellbindenden Mörtels.
3) Nachdem die Schläuche bereits eingesetzt worden sind, spritzt
man nur unter Zuhilfenahme der COMER-Einspritzpumpe bei einem passenden
Druck den bereits vorgemischten, schwundfreien Zementmörtel
ein.
Wenn der Zementmörtel unter Druck in den Mauerspalt eingebracht
wird, verbraucht man wesentlich mehr Material, weil der Mörtel
dabei auch in die Kanäle der Keile und in die Spalten im Mauerwerk
eindringt, wodurch dies nach seiner Aushärtung solider und
haltbarer wird.
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