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Mauerwerkstrockenlegung
 

Stufe 1

Schnitt

Bildmaterial © bei Baumaschinen Scheuermann, 64331 Weiterstadt Entfernen des alten Verputzes


Die erste Phase der Sanierung besteht im Durchsägen der Mauer, in der die Bodenfeuchte hochzieht. Dies erfolgt mit Spezialmaschinen, die von COMER entwickelt und in Italien patentiert worden sind. Die Wände werden wenige Zentimeter über dem Bodenniveau durchsägt. Die Schnittstärke beträgt mit den Modellen COMER T8 durchweg 8 mm, während Model T10 - T 20 Schnitte von 13 mm Stärke erhalten werden.


Bildmaterial © bei Baumaschinen Scheuermann, 64331 Weiterstadt Durchsägen der Wand mit der T.60

Unsere Maschinen sind lärm- und staubsicher ausgeführt und lassen sich in Schnittwinkel, -höhe und - tiefe einstellen.
Sie können zum Durchsägen einer Mauer mit Breite bis zu 130 cm verwendet werden (T20), können die Wände aber auch nur ansägen, um eventuell auf der Wandinnenseite bestehende Ausbauten, wie Fliesen, Holzverkleidung, Tapeten oder auch Wandzwischenräume nicht zu zerstören.

Bildmaterial © bei Baumaschinen Scheuermann, 64331 Weiterstadt Durchsägen der Mauer mit der Elektrosäge E.25

Durchgesägt werden müssen die tragenden Innen- und Außenmauern, die eine direkte Verbindung mit dem Fundament haben, weil die Feuchtigkeit durch Porensaugwirkung aus dem Gebäudefundament hochsteigt.
Die Schnittphase der Maueraustrocknung geht ziemlich rasch vonstatten, so dass die Mauer gleich weiterbehandelt werden kann.

Stufe 2

Isolierung

Bildmaterial © bei Baumaschinen Scheuermann, 64331 Weiterstadt Einsetzen der Isolierplatten, die mit Zement bestrichen ist

Das ist die wichtigste Phase der gesamten Sanierung. Sie besteht darin, dass ein Stück Isolierplatte aus Kunststoff in den Spalt in der Mauer eingeschoben wird. Danach kann keine Feuchtigkeit mehr in der Mauer nach oben ziehen, denn die Verbundplatte stellt eine widerstandsfähige Speerschicht dar.

Bildmaterial © bei Baumaschinen Scheuermann, 64331 Weiterstadt Isoliermaterial

Im Allgemeinen werden als Isoliermaterialien Platten aus POLYATHYLEN, POLYPROPLYEN oder GLASFASERKUNSTSTOFF (Verbundplatten) verwendet. Es können aber auch flüssige (in max. 48 Stunden ausgehärtende) Polyesterharze mit Abbindebeschleunigern oder Epoxydharze verwendet werden, die auch abdichtende Fertigmörtel. (Für diese Arbeiten wird die COMER-Einspritzpumpe benutzt). Die Auswahl der zu verwendenden Isolierstoffe hängt von den Einsatzbedingungen ab. Das Resultat wird jedoch stets durch die bewährte Erfahrung von COMER im Bereich der Entfeuchtung von Gebäudestrukturen garantiert.

Bildmaterial © bei Baumaschinen Scheuermann, 64331 Weiterstadt Querschnitt der Mauermit überlappenden Isolierplatten

Beim Verlegen der Isolierplatten ist darauf zu achten, dass die nebeneinander liegenden Platen jeweils 10 cm übereinander zu liegen kommen.
Die Isolierplatten stehen nach ihrer Verlegung etwa 2 cm nach außen aus dem Mauerverband hervor. Der überstehende Teil der Platten wird erst abgesägt, wenn die Wand endgültig verputzt wird.


Stufe 3

Sättigung

Bildmaterial © bei Baumaschinen Scheuermann, 64331 Weiterstadt Anbringung der Verankerungskeile

In dieser Arbeitsphase wird die Isolierplatte mit einem bereits vorgemischten schwundfreien Zementmörtel beschickt, um so die Schnittfuge ganz zu sättigen. Der Mörtel kann auf herkömmliche Art und Weise aufgetragen oder eingespritzt werden.
Beim ersten Verfahren wird der Mörtel direkt auf die Isolierplatte aufgetragen, bevor man sie in den Spalt in der Mauer einschiebt. Der überschüssige Mörtel quillt von selbst aus der Fuge heraus, wenn die Isolierplatte eingepasst wird.


Bildmaterial © bei Baumaschinen Scheuermann, 64331 Weiterstadt Verankerungskeil

Sehr wichtig ist in dieser Arbeitsphase das Einsetzen der Verankerungskeile aus Kunststoff, dass immer unter Druckaufwendung zu geschehen hat (italienisches COMER-Patent). Diese Keile mit Löchern und Kanälen für die Morteleinfüllung haben eine dreifache Aufgabe. Sie pressen den Mörtel, spannen die Isolierplatte endgültig in die Wand ein und stützen die Mauer zeitweilig ab, bis sie ganz ausgetrocknet ist.

Bildmaterial © bei Baumaschinen Scheuermann, 64331 Weiterstadt Einspritzpumpe

Die Sättigung der Schnittstelle in der Mauer nach dem Einspritzverfahren ist technisch gesehen sicherer und besser. Man geht dazu wie folgt vor:

1) Einsetzen der Schläuche zwischen den Verankerungskeilen, in einem Abstand von jeweils 80 cm und nur auf einer Wandseite.

2) Sorgfältiges Versiegeln der Spaltöffnung in der Mauer von beiden Seiten unter Verwendung schnellbindenden Mörtels.

3) Nachdem die Schläuche bereits eingesetzt worden sind, spritzt man nur unter Zuhilfenahme der COMER-Einspritzpumpe bei einem passenden Druck den bereits vorgemischten, schwundfreien Zementmörtel ein.
Wenn der Zementmörtel unter Druck in den Mauerspalt eingebracht wird, verbraucht man wesentlich mehr Material, weil der Mörtel dabei auch in die Kanäle der Keile und in die Spalten im Mauerwerk eindringt, wodurch dies nach seiner Aushärtung solider und haltbarer wird.

Text und Bildmaterial © bei Baumaschinen Scheuermann, 64331 Weiterstadt


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